Wespen vertreiben : Tipps gegen Wespen – Hausmittel und was mal garnichts bringt…

Ja, der Sommer ist da. Kaum hat man sich ein leckeres Eis gekauft oder den Gartentisch gedeckt, tauchen sie wie aus dem Nichts auf und gehen einem auf den Sack – Wespen!

Wespen vertreiben

„Wespen tun doch nichts“

Jaja, den Spruch habe ich schon oft gehört und dennoch setzte sich beim Eis-Essen eine Wespe auf meinen Arm und presste Ihren Stachel in meine Hautfalte.

2 Sekunden später hatte ich dann einen richtig dicken Flatschen am Arm und konnte die ganze Nacht vor Jucken nicht richtig schlafen.

Einige der kleinen Gelb-Schwarzen Kameraden scheinen genau zu wissen, dass sie der Erde erhalten bleiben wenn sie stechen und dann sogar nachladen können.

Ich mag sie einfach nicht.

„Mach doch einfach kaputt!“

Während ein Kollege von mir keine Gnade walten lässt und direkt mit der bloßen Hand auf jede Wespe draufkloppt um sie ins Jenseits zu schicken, bin ich eher ein Freund des „Leben und leben lassen“.

Schaut man Ihm dabei in die Augen, wundert es einen nur noch, dass er die Wespe im Anschluss nicht zerkaut und herunterschluckt.

Was man nicht tun sollte.

Wespen an sich, so habe ich gelesen stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen.
Nähert sich eine Wespe sollte man daher einfach ganz ruhig bleiben und schnelle Bewegungen vermeiden.

Sie versuchen mit der altbekannten Foetzi (Provisions-Link) per einmaligem Stromschlag zu killen, denn das würde sie nur quälen und erst Recht zur Eskallation bringen.

Hausmittel – Aufräumen mit Mythen und Sagen

Wer wissen will an welchem Ort auf der Welt, echtes Halbwissen noch von Generation zu Generation mit dem Auge des Tigers weitergegeben wird, der darf gerne mal einen Fuss auf unseren Campingplatz werfen.

Von der erhabenen Weisheit, bis hin zu dem unlogischsten Blödsinn wird selbst ohne einen Schluck Alkohol alles weitergebabbelt, was nicht niet- und nagelfest ist.

Dabei gilt, immer untermalt mit dem Kopfschütteln meiner Oma: „Leere Töpfe machen am meisten Krach.“

Bullshitmodus an!

Irgend ein Fuchs wollte anscheinend all sein Kleingeld loswerden und hat die hartnäckige Behauptung aufgestellt, dass Kupfermünzen einfach nur in der Hand gerieben werden müssen, damit ein Geruch entsteht, der den Wespen nicht gut tut und sie zum Abflug bewegt.

Der Test:
Campingplatz am See – 13:40Uhr. „Wollen wir drin oder draussen Kaffee und Kuchen machen?“ lautete die Preisfrage.

Jeder weiss, dass genau diese Frage bei Sonnenschein pure Rhetorik ist und die Antwort „Drinnen“ mit Hilfe der Technik „Asiatischen-Taubheit“ und einer Nonsensbestätigung aller „Ok, super, dann deckt schonmal draussen den Tisch!“ beantwortet ist.

Also sassen wir draussen vor dem Zelt und schon nach knapp einer Minute kehrte der erste Brummer ein. Damit war jetzt nicht die kräftige Nachbarin gemeint, die sich seit gefühlten 100 Jahren ungefragt bei jedem Anlass selbst einlädt ohne irgendwas ausser dem eigenen Hunger mitbringt, sondern die erste Wespe.

Wir schnappten uns die bereitgelegten Centstücke und rieben sie in unseren Händen.

Als der Dorfälteste um die Ecke schaute und uns nur die Münzen reiben sah, grinste bedächtig und sagte: „Jungs, Ihr habt die Köppe auch nur zum Haareschneiden, wa? Da könnt Ihr den ganzen Tag an den Münzen reiben, die Wespen haben bis dahin alles aufgegessen aber nicht einmal nen Abflug gemacht.“

Was soll man sagen…das Orakel vom Baggersee hatte mal wieder Recht!

Kurz: Ihr könnt Münzen reiben, Euch selbst reiben, den Nachbarn reiben…egal. Kupfermünzen reiben bringt nichts ausser, dass sie danach ein wenig mehr glänzen. FAKE

Wespen dressieren

Soso, diese Idee erinnert mich an den gescheiterten Versuch eines Kollegen Mücken mit Hilfe einer Taschenlampe aus dem Zeit zu locken. DAS KLAPPT IMMER, GUCK NICHT SO DOOF!

Ihr fragt Euch was er machte? Nunja, er öffnete sein Zelt in der Dunkelheit, machte seine Taschenlampe an, freute sich, dass die Mücken zum Licht flogen und lotzste sie damit aus dem Zelt hinaus…

Als ich Ihn am nächsten Morgen sah, wollte ich beim Anblick der zerstochenen Füsse die Fassung behalten, doch ich bekam den Lachflasch meines Lebens als ich Ihm in die müüüden Augen blickte.

Wie ich es prophezeiht hatte, sind die Mücken zwar dem Licht gefolgt, doch gleichzeitig wurden hunderte Mücken aus der Umgebung angelockt, die vorher vielleicht garnichts von dem Festmahl mitbekommen hätten.

Das Wespen-Dressieren wird so gepredigt, dass man das Gedächtnis der Wespen nutzt und ein wenig Abseits des Tisches süsse Köder auslegt um sie vom Tisch weg zu locken. Sehr sinnig, denn es funktioniert genauso gut wie der Mückentrick meines Kumpels. Garnicht!

Irgendwo hatten wir doch noch den Eduscho rumfliegen, oder?

Kommen wir also zur letzten Bastion im Bereich der Wespenabwehr.

Dem „Ich zünde Kaffee an und der Rauch vertreibt die Wespen“-Tipp von Unbekannt.

Anfangs dachte ich nur, wenn das Zeug verbrannt ist, dann gibt es für den mit der größten Klappe zum Frühstück mal ne ganz besondere Mische. (Irgendwo gibt es immer einen, der alles besser weiss und erst recht Weitertrinkt um cool zu sein, selbst wenn man Ihm erklärt, dass der Kaffee vorher verbrannt wurde…)

Was ist also passiert?

Wir hatten eine Wespe im Vorzelt, haben ein Glas genommen es mit Taschentüchern und Kaffee gefüllt und die Taschentücher angezündet.

Man kann sagen was man will, aber für mich als Kaffee-Suchti, ein wundervoller Duft. Zwar nicht so wundervoll wie der erste Prittstift in der Grundschule, doch echt lecker.

Unglaublich aber war, der gutriechende Rauch verteilte sich und die Wespen nahmen Reiss aus!

Läuft!

Wann immer wir jetzt draussen in der Sonne einen leckeren Kuchen essen, duftet es in der Gegend nach Kaffeerauch und wir sind die Summer los und können in Ruhe spachteln.


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